Gemälde: Viva la Frida – Wirbelnde Fragmente einer Seele

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  • Dieses Gemälde ist ein Unikat
  • Gemalt von Anja Semling
  • Aus der Serie: Ausdrucksstarke Frauenportraits
  • Thema: Portrait > Frauen History
  • Entstehungsjahr: 2026
  • Stil: Das Bild lässt sich nicht einem einzigen Stil zuordnen, sondern ist eine spannende Kreuzung aus drei verschiedenen Strömungen der zeitgenössischen Kunst: Figurativer Expressionismus, Fluid-Art und (Fließkunst) und Mixed Media.
  • Maltechnik: Motiv gemalt mit Pinsel auf Fluid-Art-Hintergrund
  • Medium: Leinwand auf Keilrahmen
  • Kann zusätzlich gerahmt werden
  • Format: 25 x 30 x 1,5 cm
  • Farben: Künstler-Acrylfarben
  • Mit Schutzfirnis
  • Auf der Vorder-/Rückseite signiert
  • Art der Aufhängung: auf Keilrahmen montiert
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Beschreibung

Gemälde: Viva la Frida – Wirbelnde Fragmente einer Seele

Aus der Serie: Ausdrucksstarke Frauenportraits 

Dieses ausdrucksstarke Porträt ist eine zeitgenössische Hommage an die ikonische mexikanische Künstlerin Frida Kahlo. Mein Werk besticht durch eine faszinierende Symbiose aus figurativer Malerei und der Unvorhersehbarkeit moderner Fluid-Art.

Fridas charakteristischer, melancholischer und zugleich stolzer Blick ist feinfühlig ausgearbeitet, während ihre Gestalt im unteren Bereich nahtlos mit den abstrakten, fließenden Mustern des Hintergrunds verschmilzt. Ich bette die Ikone in eine hochenergetische Farbpalette aus royalem Violett, leuchtendem Magenta und schimmernden Gold- und Kupfertönen ein. Die organischen Schlieren und Zellstrukturen der Fließtechnik wirken dabei wie eine visuelle Metapher für Fridas turbulente, leidenschaftliche innere Gefühlswelt. Ein kraftvolles, vielschichtiges Unikat, das je nach Lichteinfall durch seine Metallic-Pigmente eine ganz eigene Dynamik im Raum entfaltet.

Das Werk fängt Fridas Zerrissenheit und ihre ungeheure Lebenskraft perfekt ein.

Frida Kahlo wurde 1907 in Coyoacán (Mexiko-Stadt) geboren. Bereits in ihrer Kindheit überstand sie die Kinderlähmung, die ein kürzeres rechtes Bein zurückließ. Ihr Leben änderte sich jedoch im Alter von 18 Jahren radikal: Sie überlebte ein schweres Busunglück, bei dem eine Eisenstange ihr Becken durchbohrte. Die Folge waren lebenslange, unerträgliche Schmerzen, unzählige Operationen und Monate, die sie bewegungsunfähig im Bett verbringen musste. In dieser Zeit der Isolation begann sie zu malen – oft mithilfe eines Spiegels am Himmelbett.

Die Kunst als Spiegel der Seele
Ihre Kunst war zutiefst autobiografisch. Kahlo malte, was sie fühlte, weshalb unter ihren rund 140 Gemälden mehr als 50 Selbstbildnisse sind. Berühmt ist ihr Zitat: „Ich male mich selbst, weil ich so oft allein bin und weil ich das Sujet bin, das ich am besten kenne.“ Ihre Bilder verarbeiten ihren körperlichen Schmerz, ihre Fehlgeburten und ihre Zerrissenheit, eingebettet in die Symbolik und die leuchtenden Farben der mexikanischen Volkskultur.

Ikone und spätes Vermächtnis
Gegen Ende ihres Lebens feierte sie auch internationale Erfolge mit Ausstellungen in Paris und New York. Dennoch verschlechterte sich ihr Zustand zusehends, bis ihr schließlich ein Bein amputiert werden musste. Zu ihrer ersten großen Einzelausstellung in Mexiko im Jahr 1953 ließ sie sich samt ihrem Bett in die Galerie tragen.

Frida Kahlo starb 1954 im Alter von nur 47 Jahren im „Blauen Haus“ , ihrem Geburtshaus. Heute gilt sie weltweit als Symbol für weibliche Resilienz, als feministische Ikone und als eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.