Meine Arbeiten entsprechen einem besonderen ästhetischen Anspruch und sind in mehrere Themenfelder unterteilt, mit denen ich mich abwechselnd beschäftige.

Über mich
Ich bin in Freiburg im Jahre 1966 geboren und aufgewachsen im Kaiserstuhl in Südbaden. Seit 2010 lebe ich in Breisach am Rhein. Hier gefällt es mir, vor allem die geschichtsträchtige Historie der Kleinstadt finde ich anziehend. Bereits als Kind habe ich viel gezeichnet und gemalt. In der Schule stets die Bestnote im Fach Bildende Kunst erhalten. Während meiner Jugend entdeckte ich meine große Faszination für die Elefanten. Schon damals habe ich sie gemalt, vor allem während meiner Studienzeit für „Graphik-Design“. Arbeitsbeispiele:

So war der Weg vorgezeichnet für den Beruf: Graphikerin. In dieser Studienzeit habe ich unter anderem gelernt wie man Ideen visuell umsetzt, in verschiedenen Techniken, allen voran die flächig graphische Umsetzung. Diese Arbeiten musste ich alle rein manuell am Reißbrett erstellen, was mir große Freude bereitete. Von der eigenen Idee bis hin zur visuellen Umsetzung, Beispiele:

Nach meinem Studium habe ich viele Jahre in der Werbebranche sowie im Verlagswesen frei oder angestellt gearbeitet, im Bereich Angewandte Kunst. Seit 2012 widme ich mich der Freien Bildenden Kunst in Form von moderner Malerei. Da ich verschiedene Kunsttechniken (auch autodidaktisch) erlernt habe, richtet sich mein Fokus dabei ebenso auf die Spachteltechnik, darüber hinaus: Collagen und das sogenannte Acrylic-Pouring (Fluid Art). Viele meiner Bildmotive haben ihre Quelle in der Natur, sie zeigen Flora und Fauna.

Insbesondere die Elefanten haben es mir angetan. Mit meinen Bildern vereine ich meine Liebe zur Malerei und den Tieren. Ebenso möchte ich die Einzigartigkeit und Verletzlichkeit dieser Geschöpfe zeigen. Daraus ist mein ⇒Elefantenprojekt entstanden, das ich 2016 ins Leben gerufen habe. – Anja Semling

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Aller Anfang ist schwer!

Ein leeres Blatt, eine leere Leinwand, leere Gedanken! Für Bildkünstler ganz schlechte Voraussetzungen um ein Werk zu erschaffen? Nein. So fängt jedes Kunstwerk an, mit Leere, die gefüllt werden will. 

Während meines Graphikdesign-Studiums saß ich bei jeder neuen Design-Aufgabe vor einem leeren Blatt Papier. Für mich (und meine Mitstudierenden), war das der Beginn des Prozesses. Aus Brainstorming entstanden erste Scribbles mit Bleistift. Eher klein und ungenau. Aber die Sichtbarmachung meiner Gedanken die zu Ideen sich formierten. Oft sprudelte es nur so, aber oft war da auch Leere und Blockade. Egal, wichtig war stets, das Blatt zu füllen! Einfach anfangen!!!
Bei Brainstorming darf alles auf’s Papier, auch Unsinniges. Das Geheimnis dieser zahlreichen Scribbles (= Ideenskizzen), die sich zeigten vor meinem Auge auf dem Reißbrett, lag darin, dass beim ansehen sich neue schärfere Ideen und Konzepte formierten. Aus dem ganzen Wust wurde dann ausgesiebt. Die Spreu vom Weizen getrennt. Das war nicht immer leicht.
Die besten Ideenskizzen, die man für wert hielt sie weiter zu entwickeln, wurden abermals skizziert, doch dann viel feiner und genauer sowie größer. Dieser manuelle Vorgang war wichtig. Damals! Heute überspringe ich manche dieser Schritte. Nach vielen Jahren der Übung und Erfahrung, gelingt es mir ohne Mühe eine Grafikdesign-Aufgabe ohne Scribbles zu beginnen, direkt am Bildschirm. Während der Studienzeit undenkbar. War die 1:1-Skizze damals ausgearbeitet, folgten das Roh- und Feinlayout. Am Ende dieses Vorgangs, die Reinzeichnung – und damit die Vorlage für den Druck.
Meine Ideen die sich über Stunden also freisetzten um später auf Papier gebannt zu werden. Visuelle Kommunikation, war das Ergebnis. Nicht um der Schönheit willen, sondern um Botschaften zu transportieren.

Ähnliches bei einer leeren weißen Leinwand: Gedanken im Kopf, die auf die Fläche wollen. Mit Pinsel oder Spachtel. Gefühle, die sich einmischen und bemerkbar machen. Dem Verstand folgen oder den Gefühlen? Oder Beidem?! Welches Motiv, welche Technik, welcher Stil? Egal?! Einfach anfangen.