Gemälde: Biotop der Träume

 250,00

  • Dieses Gemälde ist ein Unikat
  • Gemalt von Anja Semling
  • Aus der Serie: Wildtiere
  • Thema: Tier > Frosch
  • Entstehungsjahr: 2022
  • Stil: Das Werk zeigt einen expressionistischen Stil mit starkem Farbgebrauch. Einflüsse stammen aus der Naturmalerei und dem Surrealismus.
  • Mischtechnik: Malerei mit Pinsel; Hintergrund: Pouring
  • Medium: Leinwand auf Keilrahmen
  • Kann zusätzlich gerahmt werden
  • Format: 30 x 30 x 1,5 cm
    Mit Rahmen: 33 x 33 x3 cm, Rahmen im Retro-Look, er hat leichte Strukturen im Material, das Silberfarben ist.
  • Farben: Künstler-Acrylfarben
  • Mit Schutzfirnis
  • Auf der Vorderseite signiert
  • Art der Aufhängung: auf Keilrahmen montiert mit Aufhänger
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Beschreibung

Gemälde: Biotop der Träume

Der Frosch ist oft ein Symbol für Transformation, Reinigung und Anpassungsfähigkeit. In diesem Bild wirkt er wie ein Beobachter inmitten des Chaos. Während die Welt um ihn herum in abstrakten Mustern „zerfließt“, bleibt er stabil und fokussiert. Das Bild strahlt eine Ruhe aus, die durch die wilde Energie der Hintergrundfarben befeuert wird.

Das Auge des Frosches ist das unbestrittene Zentrum der Aufmerksamkeit in diesem Werk. Es bricht mit der Abstraktion des restlichen Bildes und verleiht der Figur „Seele“ und Bewusstsein

Dieses Werk zeigt einen realistisch ausgearbeiteten grünen Grasfrosch, der auf einem strukturierten, fluid wirkenden Hintergrund (FluidART) sitzt. Die Farbpalette ist lebhaft mit dominanten Grüntönen im Motiv und kontrastierenden Rot-, Orange- und Violettbereichen im Hintergrund. Der Bildraum entsteht durch die Überlagerung eines präzisen Tierporträts mit abstrakten, zellartigen Mustern, die auf Fluid-Painting-Technik hinweisen.

Der Grasfrosch ist anatomisch sorgfältig modelliert, mit Betonung der feuchten Haut und der Reflexe im Auge. Meine Komposition setzt das Tier leicht diagonal, wodurch eine dynamische Blickführung entsteht. Der Hintergrund erzeugt Tiefe durch Farbschichtungen und Zellbildung, die wie organische Strukturen oder Gestein wirken. Der Kontrast zwischen figurativer Genauigkeit und abstrakter Umgebung ist das zentrale Spannungsfeld. Der Bildrand bleibt aktiv durch mäandernde Farbbahnen, die das Hauptmotiv einrahmen. 

Der Blick des Betrachters wird ins Auge des Frosches geführt – ein Moment stiller, amphibischer Wachsamkeit. Zusammen mit den organischen Zellen liest sich das Werk als Meditation über Biodiversität und das fragile Gleichgewicht von Lebensräumen.

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